Mittwoch, 4. Dezember 2013

Advent

Advent
 
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke
(1875-1926)




Kommentare:

  1. Liebe Maike,
    ebei euch hat es geschneit?
    Ein schönes Gedicht.
    Da fällt mir die Frage ein, ob du mit deinen Kindern Gedichte für Hl. Abend einübst?
    Wir haben das damals gemacht, als meine 2 noch klein waren...
    Claudiagruß

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    Antworten
    1. Liebe Claudia,

      nein. Dafür ist es dann doch noch teilweise zu früh, aber wir singen Lieder und das ist auch schon schön. :-)
      Liebe Grüße,
      Maike

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