Mittwoch, 22. Januar 2014

Einer meiner Tage

Manchmal überlege ich tagsüber was ich hier schreiben möchte. Was mir wichtig genug ist es festzuhalten. Ich möchte hier keinen Blog führen, der nach Außen nur Heiterkeit, Sonnenschein oder ein nahezu perfektes Leben spiegelt. So ist das Leben einfach nicht. Es besteht aus Höhen und Tiefen. Aus Anspannung und Entspannung, aus Chaos und Ordnung. So in etwa kann man diese Gegensätzlichkeiten wohl weiter fortführen.
Mein Vormittag besteht hauptsächlich aus Routinearbeiten. Ich bringe die Kinder zum Kindergarten, mache die Betten, räume dies und jenes auf, stelle die Waschmaschine an, falte die Wäsche zusammen und räume sie in die Schränke, räume den Geschirrspüler aus und wieder ein und wische den Frühstückstisch ab. Für jeden Raum (außer für die Küche, da brauche ich länger) nehme ich mir 5-10min. Zeit. Das muss reichen für das Nötigste. Was dann nicht fertig ist, wird extra gemacht. Außerhalb der Routinearbeit.
Danach lasse ich mir einen Milchkaffee durch, setze mich hin, lese einen Bibeltext und Auslegung, bete und führe mein tägliches Tagebuch, wo ich die wichtigsten Dinge, Entwicklungen der Kinder usw. festhalte. Dann folgen Anrufe, die erledigt werden müssen oder wollen, Post wird geschrieben und gelesen. Eben Kleinkram, der anfällt. Meistens ist dann noch etwas Zeit für Besonderheiten wie Fenster putzen (zumindest einen Teil) oder wie heute Kühlschrank ausputzen oder was es sonst so alles gibt und dann ist es auch schon nötigst Zeit zum Essen kochen.
Um 12.15 Uhr muss ich dann los die Kinder holen, mit ihnen essen, wieder die Küche richten, mit dem Osterjungen Akkordeon üben, mit der Schneggi spielen oder puzzeln und dann folgt ein Nachmittagsprogramm. Mal bringe ich die Kinder in den Kindergarten, mal zu Verabredungen oder aber wir machen etwas gemeinsam. Irgendwie gehen die Tage schnell um und abends, wenn die Kinder im Bett sind, falle ich auch müde auf's Sofa. An manchen Abenden habe ich noch Lust kreativ zu werden, an anderen gehe ich einfach ganz früh ins Bett, lese noch oder aber ich schaue fern, ohne es wirklich aufzunehmen. Eigentlich unsinnig, aber manchmal bin ich dann zu nicht mehr in der Lage. Oder aber ich telefoniere mit eine meiner Freundinnen. Meine besten Freundinnen leben in Norddeutschland und ich vermisse sie noch immer. Schön ist, dass wir auch nach 8 Jahren noch Freundinnen sind, dass uns auch 750 km Entfernung innerlich nicht getrennt haben und ich bin sooo dankbar um diese Freundinnen. :-)

Und bei aller Routine muss sagen, dass ich sie nicht soo schlimm finde. sie gehört einfach zum Leben. ;-)
Aber nun lasse ich mal ein paar Bilder sprechen.
































Kommentare:

  1. Wieso gibt es denn hier nur 10 Leser - es ist doch so schön hier :-)
    Ich habe mich jedenfalls gleich wohl gefühlt und spontan bis August zurück gelesen. (Die Wäsche läuft mir in der Zeit sicher nicht weg ;-)

    Du bist von der Nordsee nach BaWü gezogen und vermisst das Meer. Ich komme ursprünglich aus Niedersachsen und bin via Hessen, BaWü und Saarland in Thüringen gelandet und freue mich jedes Jahr auf dem Urlaub im Norden!

    Liebe Grüße,
    Karen

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  2. Hallo Karen,

    herzlich Willkommen! Freut mich, dass du dich hier so wohl fühlst. :-) Wenn ich einen schönen Blog entdecke lese ich, soweit die Zeit es zulässt auch gerne einiges nach.
    Und die 10 Leser scheinen nur so wenig..ich bin tagtäglich erstaunt wieviele HUNDERTE meinen Blog täglich lesen. :-)) Wo sind die nur alle??
    Morgen gehe ich gerne mal bei dir lesen...auf den ersten Blick siehts ja alles sehr fröhlich und bunt aus..ganz meins. :-)
    Wo fahrt ihr denn gerne in den Norden hin??
    Bei uns gehts dieses Jahr nach Föhr und Amrum. *freu*

    Liebe Grüße, Maike

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