Montag, 6. Januar 2014

Gute Taten

Ich lese derzeit ein Buch, das ich bei Beate gesehen habe und erst einfach nur witzig fand, nun aber mal mit einem Grinsen und manchmal mit einem kurzen Innehalten lese.
"Von einer, die auszog, Gutes zu tun" handelt in amüsanter Art und Weise davon sich mal mit dem Nächsten zu beschäftigen, von sich wegzusehen und dem Nächsten Gutes zu tun. Jeden Tag eine gute Tat kann man auch sagen. Theresa Voigt tat es und berichtete darüber in ihrem Blog-und nun in diesem Buch.

Gutes tun ist angesagt. Vor allem sich selber (so mein Eindruck), aber wie steht es mit meiner Nachbarin, der Oma von Gegenüber, der Kassiererin, dem Postboten, der Mama, die z.B. krank daheim ist und eigentlich Hilfe bräuchte...So oder ähnlich könnte die Liste fortgeführt werden und ich hab mich gefragt, ob ich, wenn ich vermehrt darauf achte, auch Gelegenheiten finde jemandem etwas Gutes zu tun.
Für das Jahr 2014, zumindest erst mal für den Januar (man soll ja klein anfangen) habe ich mir vorgenommen nach Gelegenheiten Ausschau zu halten und andere mehr in den Blick zu nehmen. Es ist nicht so, dass ich nie etwas für andere tue, aber in den letzten Jahren hat sich doch das meiste um die Familie gedreht und ich möchte einfach mal meinen Fokus auf das Gute und Tun für andere lenken. Uneigennützig und es darf mich auch etwas kosten. Nicht unbedingt finanziell soviel, da wir bedingt durch die Selbständigkeit meines Mannes keine wirklich sichere Basis haben, aber ich stelle fest, dass man auch mit kleinen Dingen oder eben mit Taten anderen auch eine Freude bereiten kann.
Der Januar ist noch nicht alt und ich hab mich gleich mal umgeschaut; eine Bekannte aus unserer Gemeinde musste ins Krankenhaus und ich dachte mir: ohh....und schrieb eine Karte, kaufte ein kleines Blümchen und packte dazu einen Schokoriegel ein...schwupp...eine kleine Freude bereitet. :-)
Und was passierte dazu: ich bekam  heute ganz spontan eine kleine Rose geschenkt..welch' Freude auch für mich!
Demnächst findet wieder ein Frauen-Gebetsfrühstück in unserer Gemeinde statt und ich wusste es gibt noch niemanden, der bei den Vorbereitungen hilft...schwupp...ich bot heute meine Hilfe an und sie wurde dankbar angenommen.
Und um noch beim Gemeindethema zu bleiben..ich tat heute etwas zum ersten Mal in meinem Leben; ich verpflichtete mich für ein Jahr einen Teil der Fenster zu putzen...bislang gab es genügend andere Aufgaben, aber es tut gut sich auch mal ganz im Stillen einzubringen, ohne viel Aufhebens, ohne gesehen zu werden. Eine neue Erfahrung für mich und ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein. Etwas Gutes tun ohne Rückmeldung oder Lob oder auch Kritik.
Naja, aber ich will nicht nur innerhalb der Gemeinde Gutes tun, auch im Alltag.
So schenkte ich unserer Kassiererin vom Supermarkt, die wirklich immer besonders nett ist und meistens bei uns abkassiert, kürzlich eine Merci Schokolade. Die staunte vielleicht. :-) Oder unsere Postbotin bekam selbstgemachte Schokolade und Gebäck zu Weihnachten. Das war auch schön. Für sie und für mich.
Ich bin gespannt welche Gelegenheiten sich ergeben werden und vielleicht gibt es noch mehr Menschen, die davon lesen und es sich auch vornehmen und wir so uns gegenseitig das Leben verschönern, einander Gutes tun und so ein Stück Himmel auf Erden schaffen...







Kommentare:

  1. Liebe Maike,
    da fällt mir doch mein Poesiealbum ein:
    "Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück , denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück."
    Ich wünsch dir viel Spaß und Freude bei der Durchführung deines guten Vorsatzes...
    Herzliche
    Claudiagrüße

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  2. Sehr schöne Gedanken hast du aufgeschrieben! Ein toller Vorsatz fürs neue Jahr. Ja, es tut gut, Gutes zu tun:-) Viel Spaß dabei!
    LG Gina

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