Sonntag, 25. September 2016

Sonntagsfreude: Erste Ergebnisse beim Herbsthandarbeitsbingo

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 

Sonntagsfreude sind :)
Die Sonntagsfreude ist eine Idee von Maria, die hier weitergeführt wird



Vor einiger Zeit hat Barbara von 60 Grad Nord zu einem Herbsthandarbeitsbingo eingeladen. Es sprach mich gleich an und ich meldete mich ganz mutig an. :-) 
Vielleicht bekomme ich auch eine Reihe zusammen, was allerdings nicht soo leicht für mich wird, denn ich kann weder Mützen noch Handschuhe stricken. Ich bin diesbezüglich nach wie vor noch eine blutige Anfängerin, aber ich schau mal wie weit ich komme und es motiviert ungemein sich auch an Neues zu wagen. Und das Wissen gemeinsam mit anderen sich ans Handarbeiten zu machen, sich darüber auszutauschen und neue Inspirationen zu bekommen ist eine ganz wunderbare Sache!
Ein paar wenige Kreuze konnte ich bereits setzen. Heute berichte ich erst einmal über ein Projekt. So z.B. habe ich an Weihnachten gedacht und etwas Braunes (mit noch einer anderen Farbe, weil ich es so schöner finde) für einen lieben Menschen gehäkelt...und es hat Spaß gemacht! Und ich freue mich ganz arg, denn so habe ich das 1. Weihnachtsgeschenk bereits hergestellt. Gefüllt mit verschiedenen Nüssen und einem Nussknacker wird es sicherlich der Beschenkten dann Freude machen. 
Gehäkelt habe ich mit einer 9er Häkelnadel und Hoooked Zpagetti Häkelgarn in Braun und einem zarten Grün. Was man nicht gut erkennen kann ist der braune Boden. Zunächst also einen runden, braunen Boden, eine feste Runde und dann noch eine Runde Braun und erst dann habe ich auf Grün gewechselt. Später dann noch einmal auf Braun gewechselt und hier im Bild den Rand umgekrempelt. Man kann den Rand ebenso einfach hochlassen. Mir gefiel es aber so besser und einen 2. Korb habe ich ganz ähnlich auch noch gehäkelt. ;-)

Für mich Sonntagsfreude pur!







 

Samstag, 24. September 2016

Internet-Herzensblogs

Ich kann gar nicht mehr sagen wie lange ich schon den Blog von Barbara lese, aber es sind sicher schon 3-3 1/2 Jahre und ich bedaure manchmal, dass sehr oft mir sympathische Menschen sooo weit weg wohnen und man kaum eine Chance hat sich im realen Leben kennen zu lernen. Genau so ging es mir mit Maria, mit Rita aus der Schweiz (wobei sich da wohl am ehesten mal was auftun könnte ;-) ) und nicht zuletzt Claudia (die fast zeitgleich mit mir anfing zu bloggen) und noch ein paar andere Internet-Herzensmenschen, deren Nichtnennung hier keine tiefergehende Bedeutung hat. :-)
Nicht dass jemand jetzt denkt ich wäre mit all denen "befreundet" oder sie mit mir. So ist das nicht, aber es gibt doch manchmal dieses Gefühl von "sich grundsätzlich in dem wie ein anderer schreibt oder was diejenige von sich preisgibt verstanden zu fühlen, eben auf einer Welle zu sein".
Ich lese fleißig weiterhin meine "Herzensblogs" und freue mich mit oder -so verrückt das klingen mag- mache mir Gedanken, wenn ich zwischen den Zeilen lese oder Trauriges lese, bete für dieses und jenes, für die Menschen und Situationen meiner Internet-Herzenblogs und bin manchmal auch gespannt, ob mein Gebet erhört wird und etwas passiert. Auch wenn ich es nie glauben konnte, so merke ich doch, dass das Internet gar nicht "nur Internet" ist, sondern dass man sich auch auf diese Weise mitteilen, mitfreuen oder mittrauern kann. Und man begleitet einander, bis -wer auch immer- einen Punkt setzt. Nicht mehr bloggt, pausiert, sich öffentlich oder auch auch persönlich verabschiedet. Bis dahin lese ich aber sehr gerne mit, kommentiere auch hin und wieder und freue mich auch immer mal über Posts, die mir sooo aus dem Herzen sprechen und manches in Worte fassen, wofür ich öffentlich einfach keine Worte finde. Vielleicht im Zweiergespräch oder kleinen Kreis, aber schriftlich für Jedermann...huuiii....An dieser Stelle kommt meine Introvertiertheit hervor. Ich bin ja ansich ein recht ausgeglichener Typ mit einem leicht größeren Introvertiertanteil. ;-)

Ein ganz wohltuender, ermutigender und natürlicher Blog ist auch der von Lena. Ich mag ihre authentische Art, die Natürlichkeit, die sie mit ihrer Familie lebt und freue mich immer sehr bei ihr zu lesen!
Und so könnte ich grad weiterschreiben.... :-)
Es gibt so unglaublich viele, tolle Frauen, die schreiben und etwas zu sagen haben. Ungekünzelt, eben Natürlich und Echt!

(Und ich bin mir sogar sicher, dass es auch so einige Männer gibt, die wirklich was zu sagen haben!)


Danke für die vielen Schlüssellochmomente, die ihr schenkt, für alle Ermutigungen 
und euer Engagement Gutes weiterzugeben!




Mittwoch, 21. September 2016

Der letzte Sommertag

Huii, so lange habe ich nichts geschrieben. Die letzten Monate sind aber auch wie im Fluge vergangen und ich habe mich vielen anderen Dingen gewidme; sei es Familie, Garten, Hobbys oder alle möglichen Veranstaltungen.

Ich habe mich zwischenzeitlich bei Instagram etwas rumgetrieben und fand es durchaus leichter mal eben schnell dort etwas zu fotografieren und dann einzustellen, aber das Bloggen fehlte mir dann doch. Daher habe ich heute mal den Anfang gemacht und den Blog Herbsttauglich gestaltet.


Ich werde mich also wieder regelmäßiger melden.


Da ich meine freie Zeit jetzt für das Aufhübschen des Blogs (ich brauchte mal ein anderes Bild) und das vorbereiten eines Zimtschneckenteiges verbraucht habe, kann ich heute nicht mehr viel berichten, aber ich grüße alle, die das hier lesen und bin positiv überrascht, dass sich niemand verabschiedet hat! Danke für eure Treue euch nicht zu löschen und ich freue  mich wieder mehr bei euch zu lesen und auch hier aus unserem Leben zu berichten!



Und nun grüße ich euch noch mit einem letzten Sommergruß,


denn morgen ist Herbstanfang und dann erst kann ich auch die Zimtschnecken zeigen....am letzten Sommertag gebacken werden die morgen Früh bei uns den Herbst einläuten. ;-)






Liebe Grüße, Maike

Montag, 23. Mai 2016

Kräuter des Lebens

Kürzlich war ich auf einem Kräuter-Seminar. Unser Blumengeschäft im Ort bot dieses Seminar an.
Da es an einem Samstagmittag stattfand, war es für mich zeitlich sehr passend. An dem Tag war das Wetter nur so mittelmäßig, aber mittags glücklicherweise trocken und nicht zu kalt. Das Seminar fand im Garten statt, wo Frau Annegret Müller-Bächtle, Kräuterfachfrau, uns viele viele Kräuter zeigte. Ebenfalls deren Pflege, Wirkungsweisen und Anwendungen genaustens erklärte. Es war so interessant. Ich bin hingerissen wieviele Kräuter es gibt, die ungemein intensiv schmecken und mit Leichtigkeit in den Alltag eingebaut werden können.
Gekauft habe ich tatsächlich nur ein Pflänzchen, nämlich die Erdbeerminze, denn wir fahren ja bald in den Urlaub und ich möchte nicht, dass meine wertvollen Kräuter ihr Leben lassen, wenn wir weg sind. Aber eines steht fest; ich will auch Kräuter haben. :-)
 Während Frau Müller-Bächtle uns einiges erzählte, durften wir natürlich jedesmal auch etwas von den Pflänzchen abrupfen und probieren. Manches schmeckt wirklich sehr gut, manches ist aber schon vom Geruch äußerst gewöhnungsbedürftig. Das Pilzkraut hat mich auch fasziniert. Damit kann man eine Suppe kochen, ohne dass ein Pilz in der Suppe ist und sie schmeckt nach Pilzsuppe. ;-)
Unsere Floristinnen des Blumenladens haben uns auch verwöhnt. Es gab Panna Cotta mit Minze und frischen Himbeeren, verschiedene Blätterteig-Käse-Teilchen mit Kräutern, eine Rhabarbermarmelade mit Kräutern, verschiedene Küchlein, Bowle und Sprudel mit Minze und noch was (ich erinnere mich grad nicht mehr was es noch war). Auf jeden Fall wurden wir währenddessen kulinarisch verwöhnt und es hat alles extrem lecker geschmeckt.
Jede Teilnehmerin bekam noch einen kleines Ordner mit Informationen und ein kleines Glas Löwenzahngelee geschenkt.

Das war eine tolle Aktion von unserem Blumenladen und ich hoffe so etwas wird wieder einmal stattfinden.

Als nächstes möchte ich gerne mal mit Frau Müller-Bächtle eine Wildkräuterwanderung machen. Das stelle ich mir auch sehr interessant vor. :-)


Aber nun zeige ich euch eine winzige Auswahl meiner Bilder.






















Und hier die Kräuterleckereien!




Freitag, 20. Mai 2016

Wiesenstrauß

Eigentlich habe ich nicht mehr damit gerechnet ein paar Wochenendblümchen zu bekommen, aber der Osterjunge hat mir heute bei einem Spaziergang diesen (wie ich finde) wunderschönen Strauß gepflückt und ich freu mich ganz arg darüber! 

Und mit diesem Strauß wünsche ich allen ein schönes Wochenende!!!







Verlinkt mit Friday-Flowerday bei Holunderblütchen.
 

Donnerstag, 19. Mai 2016

Da ist sie wieder...


...die liebste Erdbeersaison hat angefangen.

Heute habe ich die ersten Erdbeeren im Erdbeerhäuschen gekauft (die Erdbeeren kommen von einem nahegelegenen Feld) und sie schmecken schon gar herrlich...



Nun gibt es wieder Erdbeeren in jedweder Form;

  • einfach so zum Naschen
  • Erdbeerkuchen
  • kleine Erdbeerküchlein
  • Erdbeerquark
  • Erdbeereis
  • Erdbeerjoghurt
  • Erdbeermarmelade
  • Erdbeeren im Salat
  • Erdbeerpfannkuchen
  • Erdbeermuffins
  • Erdbeertiramisu
  • schokolierte Erdbeeren und wenn ich noch mehr Rezepte entdecke, gibt es eben diese auch. ;-)

Ich freue mich sooooo!




Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von12 im Mai

Heute ist der 12. Mai, Zeit für 12 von 12 und ich habe tatsächlich daran gedacht wieder ein paar Einblicke in meinem Leben fotografisch festzuhalten.
Bei Caro könnt ihr noch viele weitere Teilnehmer lesen!



 Erst mal frühstücken und mich an den Muttertagsblümchen erfreuen!


Der Blick nach Draußen verheißt nichts Gutes---Regen soweit das Auge reicht!


Egal...auf zu meinem Strickkreis ;-)


Nachdem die neue Kindergartenzeitung im Fach lag, habe ich sie erst mal genau studiert und alle Termine in den Kalender übertragen. Dieses mal sind es viele Termine, da die Schneggi nur noch
 8 Wochen im Kindergarten ist. ;-)


Und wo ich grad dabei bin...Papiere sortieren und teilweise abheften...leider ist die Küche prädestiniert allen Kram da abzulegen..grrr...


Derweil testet der Osterjunge, ob es noch regnet...er möchte doch so gerne mit seinem Freund draußen spielen.


Der Freund spielt auch mal die eine oder andere  Runde Vier gewinnt mit der Schneggi 
und verliert in einer Tour. (Die Schneggi ist auch kaum noch besiegbar! ;-))


Während ich in der Küche rumwusel und Kleinkram verräume, höre ich Musik, die mit gut tut...


...und die Schneggi ist kreativ. Sie hat getuscht und auf ihren Wunsch hin habe ich genau diesen Text mit genau den Herzen darauf geschrieben und nun hängt es an ihrer Kleiderschranktür. :-)



Ich blicke noch mal raus und sehe wieder nur REGEN...das wird heute wohl nix mehr mit Hasenstall putzen...nun gut. Der Natur wird es gut tun. Auch gut.


Am Abend kümmert der Liebste sich um die Kinder und ich fahre zum Elternabend in die Grundschule. Das Klassenzimmer des Osterjungen ist herrlich bunt und voll von Schätzen.






Und nun ist es spät und ich werde gleich ins Bett gehen. Der Tag war voll genug und ich freue mich, dass morgen der letzte Schultag und Kindergartentag ist  bevor die Pfingstferien hier anfangen.
Zwei Wochen Pause wird uns allen gut tun!

Das waren meine 12 von 12 im Mai. :-)


Mittwoch, 11. Mai 2016

Wenn ich mehr Zeit zum Bloggen hätte, dann...

  •  könnte ich euch zeigen was die Kinder alles schönes basteln, wie sie uns beschenken alleine durch ihr da-sein, ihre Liebe, ihr Lachen und Vertrauen in uns
  • würde ich euch von unserem Tagesausflug in die Wilhelma ganz viele Bilder zeigen
  • würde ich euch von unserer Wochenendreise nach Lörrach berichten, euch Bilder zeigen vom Feldberg, von den Schneeresten, die dort noch liegen oder vom schönen Wiesental
  • würde ich von von vielen, schönen, kleinen Begebenheiten des Alltags hier berichten
  • würde ich euch erzählen, dass wir heute ganz viel Spaß (wenn auch nur kurz) im Kindergarten hatten, als Familienbilder dort von uns gemacht wurden
  • würde ich euch von den Streitereien in der Schule meines Sohnes erzählen und wie toll sich alles gelöst hat
  • würde ich euch von meinem Lieblingspastor (darf man so einen überhaupt haben!? ;-)) berichten und über das unglaublich wohltuende Treffen mit ihm und seiner Frau am Wochenende in Lörrach
  • würde ich euch von einem traumhaften Muttertagsgottesdienst in Lörrach berichten, angefangen von der tollen Gospelmusik, über Blümchen an jede Frau, den Apéro im Anschluß mit superintensiven Gesprächen und guten Begegnungen
  • würde ich euch von Sehnsüchten nach mehr "Gemeindegemeinschaft" uvm. berichten
  • würde ich euch von toller Post - Danke an die liebe Magda!!! - berichten
  • würde ich euch von meinen Urlaubsvorbereitungen an die Nordsee etwas erzählen
  • würde ich euch von meinem jetzigen Strickprojekt und dem Nachfolgenen erzählen
  • würde ich euch so gerne von der für mich überraschenden Vielzahl an Rückmeldungen, sei es  e-mails oder Kommentaren bzgl. meines vorherigen Posts erzählen, aber da bewahre ich ganz klar jedes private Wort in meinem Herzen und nicht hier...aber es ist sehr motivierend gewesen von vielen zu lesen!!! Danke für euer Vertrauen!! Und ich sehe: ich bin nicht alleine damit!
  • würde ich euch aber auch davon berichten, dass ich "eigentlich" seit einer Woche krank bin und mich bei ALLEM immer nur grad so auf den Füßen halten kann und genau darum nicht zum Bloggen komme

Alles und noch viel mehr könnte ich euch in einzelnen -fröhlichen und bunten- Posts schreiben, könnte sogar viele Bilder zeigen, aber meine Zeit ist auch nur begrenzt und ich bin derzeit eine lahme Schnecke in allem. Schlappheit zwingt zur Ruhe und mehr Gelassenheit. :-) Hat auch was.

Während ich all das im Eiltempo schreibe, gießt die Schneggi den Garten, singt fröhlich Lieder dabei und der Osterjunge ist mit dem Papa Rad fahren. :-)




Mittwoch, 4. Mai 2016

Freundschaft

Manchmal ist meine Welt bunt und froh. Und manchmal empfinde ich sie als grau mit bunten Schlieren. Weit weg vom froh sein. Ich glaube das ist auch völlig normal.
Seit einiger Zeit ist das Thema Freundschaft/Freundinnen haben/Freundin sein bei mir obenauf.
Vielleicht einfach, weil sich einiges verändert hat.
Vor ein paar Jahren beendete eine Freundin die Freundschaft ganz schleichend. Eine Freundin, mit der ich durch Dick und Dünn ging. Die mit mir durch Dick und Dünn ging. Ich litt anfangs sehr darunter, aber wenn jemand einen nicht mehr richtig mag, kann man nicht wirklich etwas daran ändern. Zudem taten 700 km Entfernung und die neuen Lebensumstände (ich verheiratet, 2 Kinder, Sie Single nach einer Scheidung) das Übrige.
Nachdem ich das "unter die Füße" bekommen hatte, war es ok. für mich. Ich gab alles in Gottes Hände, segnete die Freundin still und schloss damit offiziell ab. Wenn ich aber darüber schreibe ist da nach wie vor eine kleine Spitze in meinem Herzen und ich vermisse sie immer noch, aber es ist wie es ist.
Dann kam ein neuer Bruch. Eine Freundin machte klar, dass sie mit meinem Mann nicht zurecht kommt und glaubte ich wäre nicht wirklich glücklich, benahm sich bei ihrem letzten Besuch teilweise sehr frech meinem Mann gegenüber, so dass ich die Freundschaft beenden musste. Auch das geschah mit Herzschmerzen und ich konnte einfach nicht verstehen warum sie mir nicht glauben konnte, dass ich genau so glücklich bin. Vielleicht lebe ich nicht den Lebensentwurf, den sie leben wollen würde, aber ich bin soo dankbar um meinen Mann. Er ist treu, wir können zusammen beten!, er unterstützt mich soweit er kann ( bei einer Selbstständigkeit ist das oft nicht so viel, aber er versucht es nach seinen Möglichkeiten), er sagt mir jeden Tag, dass er mich liebt (wer hört das nicht gerne!? ;-), er ist bei mir, wenn ich lache, wenn ich weine und liebt mich mit all' meinen Macken. Er liebt das Gesamtpaket, das nicht immer das Tollste und Beste ist, aber er macht mir immer wieder klar, dass ich ein wertvoller Mensch  bin - und von Gott geliebt!
Nachdem ich diese Freundschaftsbrüche einigermaßen auf die Reihe bekommen hatte, kamen hier -nach fast 10 Jahren- neue Freundschaften hinzu. Aber keine Freundschaft, wo ich eine Seelenverwandte darin gefunden hätte. Schon Freundschaften im Sinne von sich vertrauen und Kontakt, aber mir fehlt eine Seelenverwandte. Eine Freundin, die ähnlich tickt, die mich genau so nehmen kann wie ich bin, mit allem Guten und mit allen Macken. Eine Freundin, vor der ich sagen darf was ich denke, auch wenn es mal unbequem ist, eine Freundin, die Lust hat Zeit  in eine Freundschaft zu investieren, eine Freundin, die auch daran glaubt, dass Gott auch heute noch uns führt und für uns ist! Eine Freundin, für die ich eben genau das auch sein darf. Für die ich geben darf, die bei mir sein darf wie sie ist und für die ich einfach gut bin! Denn eine Freundschaft besteht nun mal aus geben und nehmen und das sollte eine Balance haben.

Und weil mir klar geworden ist, dass ich genau so eine Freundin brauche, bete ich nun um eine Freundin.
Dass ich einmal an diesen Punkt kommen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich habe Freunde, bin auch (meistens-jedenfalls wenn ich meine eher extrovertierte Phase habe) recht aufgeschlossen und habe eine Frohnatur, aber meine introvertierten Anteile sind auch vorhanden und kommen mal mehr oder weniger zum Tragen.
(Aufgrund eines Persönlichkeitstest im Rahmen meiner Ausbildung zur therapeutischen Seelsorgerin erfuhr ich wie ich ticke und ich kann diesen Testergebnissen nur recht geben. ;-)

Ich bin gespannt was passieren wird.
Dass etwas passieren wird, ist für mich klar, denn genau so glaube ich.
Ich bete und es passiert etwas, aber ob das genau dem entspricht was ich möchte ist nicht klar.
Das letzte Wort hat eben doch Gott.




Ganz links sind schon meine Muttertagsblumen inkl. selbst gestalteter Vase der Schneggi, in der Mitte gepflückte Blumen der Schneggi und rechts gefundene Blüten auf dem Schulweg des Osterjungen, die er gleich mitbrachte. Süß, gell!?


Und bevor ich diesen persönlichen Bericht wieder einmal lösche, weil er so wenig froh und bunt ist, schicke ich ihn ab. :-)



Sonntag, 1. Mai 2016

Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine 
Sonntagsfreude sind :)

Sonntasgfreude:
  • ohne große Pläne in den Tag starten können
  • den Vormittag für mich nutzen können, da der Osterjunge Besuch von einem Freund hat und die Schneggi mit dem Papa alleine in den Gottesdienst gegangen ist
  • ein leckeres Gericht kochen-ganz nach meinem Geschmack, ohne auf die Vorlieben anderer zu achten und dann festzustellen, dass das Neue allen schmeckt. :-)
  • Zeit für den Osterjungen haben; Vier gewinnt und Schiffe versenken spielen
  • Tee trinken, Ruhe, Entspannung, gute Gespräche, spontanen Kaffeebeebesuch haben
  • am Pullover vom Osterjungen weiterstricken können, während die Schneggi sich an dem Film "Die Eiskönigin" erfeut (und ich mich übrigens auch!)  

Heute kann ich die Sonntagsfreude einfach nicht auf eine Situation reduzieren...
der ganze Sonntag ist (m)eine Freude! 






Mehr Sonntagsfreuden findet ihr hier.

Freitag, 29. April 2016

Hamsterrad Alltag

Hach, manchmal frage ich mich am Ende der Woche wo die Zeit geblieben ist und bin frustriert. Ich hätte schon so viele Posts in petto, hab auch hier und da Fotos gemacht und immer mal gedacht "das wäre jetzt auch mal was zum Bloggen, wäre bestimmt für andere auch interessant...."
Aber dann schlägt der Alltagstrott erbarmungslos zu und ich routiere hier oder bin abends sowas von müde, dass ich da einfach keine vernünftigen Sätze mehr zusammenbringe. Klar zum hin und her lesen reicht es dann noch, aber sich die Mühe machen zu Bloggen..hmm...ich war oft müde.
Aber ich glaube ich muss da einfach doch einen festen Rhythmus finden, sonst wird es bei dem sporadischen Bloggen bleiben. ;-)

Heute ist Freitag; mein Großkampftag. Haushalt, Hasen, Musiktermine der Kinder, den Osterjungen zu den Pfadfindern bringen, Obst-und Gemüseeinkauf (und heute auch noch einiges anderes) in meinem Lieblingshofladen und natürlich das ganz Alltägliche wie Kochen, Küche, Wäsche usw.
Abends läuten wir dann gerne das Wochenende ein, essen etwas Besonderes zusammen und es wird meistens auch spät, da der Osterjunge erst abends um halb acht zurück ist.

Morgen steht mal kein Termin an, aber ich möchte mit den Kindern die Zimmer ein bisschen aufräumen und die neuen Pinnwände anbringen.

Und am Sonntag wird hier dann vermutlich (jedenfalls bei guten Wetter!) gewandert.
Der 1. Mai ist hier immer allgemeiner Wandertag. Alles, was laufen kann, ist dann auf den Beinen unterwegs und irgendwo trifft man dann immer jemanden. Wald, Städtle, beim Einkehren.... Mal schauen was wir so machen.

Heute morgen genieße ich aber erst mal noch jeden Sonnenstrahlen und habe mir grad eben meine derzeitigen Lieblingspostkarten angeschaut. Sie hängen in unserem Eßzimmer, denn da spielt sich das Leben meistens bei uns ab. Da steht der große Tisch, da wird gebastelt, gemalt, Hausaufgaben gemacht, Briefe geschrieben, gegessen, Kekse ausgestochen, miteinander gelacht, gestritten, diskutiert und und und....UND da kommt jeder Besucher rein und darf gleich mal eine kleine, nette Botschaft für sich mitnehmen! :-)


 Sind die Hühner nicht süß? Ich habe mich richtig in diesen Tischläufer verliebt! :-)







So, und nun muss ich mal weitermachen.


 Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende!
Liebe Grüße, Maike


Freitag, 15. April 2016

Blumige Grüße!

Heute ist Freitag, endlich Wochenende könnte man denken....
Aber bei mir ist der Freitag immer mein vollgepacktester Tag überhaupt. Viele Termine und Wochenendvorbereitungen stehen an. Und darum gönne ich mir Freitags auch so gut wie jede Woche ein paar Blümchen.

So auch heute!


Ich grüße also alle mit ein paar Blümchen und wünsche einen schönen Freitag!!!





Und heute zum ersten Mal bei Holunderblütchen verlinkt, weil es gar so gut passt. 
Wie schön, dass ich diesen Blog entdeckt habe. 
Schaut mal vorbei, es gibt dort so viele wunderschöne Blumenarrangements!
 

Donnerstag, 14. April 2016

Stallzuwachs

Letztes Jahr zu Ostern bekamen wir Mila, eine Häsin. Ich habe hier schon einmal von ihr erzählt.
Wir waren lange unsicher, ob wir jemanden dazu nehmen sollten oder lieber nicht. Natürlich sollten Hasen nicht alleine gehalten werden, aber Mila war schon fast 1 Jahr alt und wir hörten NUR Negativ Beispiele wie eine Zusammenführung enden kann und bekamen gehörig Respekt davor.
Irgendwann war dann für mich klar, dass es nur eine zweite Häsin geben kann, die ebenfalls schon älter ist und wenn sich etwas ergeben würde. Eine junge Häsin, die ggf.unter unserer dominanten Mila zu leiden hat war für mich nicht denkbar. Im späteren Herbst, als es hier schon mal kurzzeitig richtig kalt wurde, war ich dann am überlegen die Mila doch im Winter reinzuholen. Sie tat mir einfach unendlich leid. Wir überlegten als Familie hin und her, sprachen mit unserem Vermieter und dann fiel mir eine Bekannte ein, die auch Hasen hat und ich fragte sie um Rat. Ich schilderte ihr unser Problem (Hase alleine, kalt draußen, kann sich nicht wärmen usw.).
Anstatt mir einen Rat zu geben, fragte sie, ob ich mir vorstellen könnte von ihr eine Häsin zu nehmen. Sie hätte drei Hasinnen und eine davon wäre total Phlegmatisch und nur ein Jahr älter als unsere Mila.
Ich war überwältigt von ihrem Vorschlag es zu testen, mit der Option die Häsin ihr zurückgeben zu können, damit es ihr auch weiterhin gut geht.
Kurzerhand machten wir einen Termin aus und führten die Beiden zusammen. Zunächst beschnupperten sie sich durch die Gitter, dann ließen wir Puschel (die neue Häsin) zu unserer Mila und bibberten....wie gesagt Mila ist wirklich dominant.
Mila schupperte und jagte Puschel ein paar Minuten wie verrückt durch den Käfig. Puschel, absolut phlegmatisch, ließ sich jagen, veerkroch sich hinter der Holztür und verharrte dort. Bis zum nächsten Tag. Dann durfte sie überall hin, wurde innigst von Mila geputzt und mit Salat versorgt. Also Mila trug den Salat direkt zu Puschel und die fraß genüsslich. :-)
Zusammenführung geglückt! :-)
Seitdem lebt Puschel bei uns und hat von ihrer phlegmatischen Art schon einiges abgelegt. Mila dagegen ist viel ruhiger geworden und die Beiden lieben sich ganz offensichtlich. Ab und zu macht Mila klar, dass sie die Herrschaft hat, aber insgesamt ist es wirklich herzig den Beiden zu zuschauen. Sie putzen sich, fressen aus einem Napf, teilen sich die frischen Sachen, denn nicht jede mag alles.
Ich denke so ist es schon viel besser. Den Winter über waren die Beiden nun im Stall (den ich für die Minusgrade von Außen mit Styroporplatten und Säcken etwas Winddichter gestaltet habe), aber ich hoffe ich krieg es bald hin einen vernünftigen Freilauf aufzubauen und den Beiden ein schönes Reich zu schaffen. Da braucht es noch Absprachen mit dem Vermieter und eine Idee den Boden zu schützen, denn Mila gräbt wie verrückt,wenn man sie lässt. Die Erfahrung habe ich letztes Jahr gemacht und durfte dann keinen Freilauf mehr aufbauen.

Tja, so ist das, wenn man den Kinderwünschen nachgibt. Die Mama zerbricht sich den Kopf es den Tieren nett zu machen, sie möglichst gut zu halten (besser geht immer-ich weiß) und die Kids haben einfach nur ihre Freude. :-) 
Schön ist, dass unsere Kinder sich jeden Tag um die Tiere kümmern. Sie bringen Futter, spielen so gut es geht mit ihnen, streicheln sie, suchen und füttern Löwenzahn, und auch beim Stall putzen wird geholfen so gut sie können.


Und nun darf ich euch Puschel vorstellen...von gefühlten 10 Bildern ist nur eines was geworden...sie war doch immer in Bewegung. ;-)



Und hier noch einmal Mila, unsere freche Nudel ;-)



Mittwoch, 13. April 2016

Kreative Ich-Zeiten

Seit einiger Zeit bin ich am Journalen. Wer das nicht kennt, kann sich hier informieren.
Man gestaltet seine Bibel oder eine spezielle Bibel, die von den Seiten her z.B. dicker ist und somit auch Klebertauglich auf kreative Art und Weise. Das macht Spaß und ist für mich ein ganz neuer Zugang zur Bibel. Obwohl mir die Bibel weitesgehends (ich würde mir nie anmaßen ganz und gar!) bekannt ist, so entdecke ich auf diese Weise manche Texte noch mal neu und mir springt dann z.B. ein Satz ins Auge, der mich anspricht und den ich dann verarbeite. Dazu kann ich gesondert mal posten und dann auch mal ein Bild zeigen.

Was ich aber auch entdeckt habe, ist das ganz einfache Ausmalen von Bildern. Ich dachte ja ich bin aus dem "Malalter" raus, vor allem das einfaches Ausmalen. Zudem dachte ich immer, dass das ja alles nur ein Zeitfresser ist und ich doch eigentlich anderes zu tun hätte.
Hätte ich auch, aber....

...es entspannt mich ungemein. Es macht ruhig, die Gedanken ordnen sich dabei und es erfrischt auch.
Kurzum: es macht saumäßig Spaß! :-)

Im Moment male ich nur mit Buntstiften aus, aber ich möchte auch gerne mal tuschen oder Aquarellfarben ausprobieren.
Ich habe diese Zeiten auch schon als reine Gebetszeiten genutzt. Habe vor mich hingemalt, die Farben nach meinen Emotionen eingesetzt und währenddessen gebetet. Huii...das war Erholung pur. Das war an einem Abend und ich hatte Mühe ins Bett zu kommen, weil ich so fit danach war. ;-)

Heute Vormittag wusste ich, dass ich genau das wieder brauche. Die letzten Wochen waren manchmal hart, denn hier war immer wieder jemand krank und zum guten Schluß ich selbst auch noch und daher war nun klar, dass ich mal wieder Zeit für mich brauche.
Die nahm ich mir auch und ich suchte ein Motiv bzw. ein Bild mit einem Bibelvers aus, das meiner Stimmung heute morgen entsprach. (Ich fand es nämlich nicht lustig zu hören, dass im Nachbarort IS Anhänger am Morgen verhaftet worden waren!).

Ich bin sehr froh diese kreativen Wege gefunden und mir damit kleine Ich-Zeiten zu verschaffen!




Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 im April

Zum ersten Mal habe ich es geschafft am 12. des Monats Bilder von meinem Alltag zu machen und kann euch nun einen kleinen Ausschnitt aus meinem Leben am 12. April 2016 geben. :-)
Wer noch alles bei dieser Aktion mitmacht, seht ihr bei Caro! Vorbeischauen lohnt sich!   
            


 

 Angefangen hat der Tag regnerisch und ungemütlich...


 ...darauf erst mal einen Kaffee aus einer meiner Lieblingstassen -und in Gedenken an meine
 Hamburg - Zeit :-)


 ...noch einmal gefreut darüber, dass meine Taschenlampe im Stroh auf dem Bauernhof wieder aufgetaucht ist. Der Osterjunge hat am Montag dort erneut seinen Kindergeburtstag gefeiert und im letzten Jahr eben diese Taschenlampe im Strohlabyrinth dort verloren.


Seine Geschenkeausbeute wurde einmal fein säuberlich ausgebreitet und sich noch einmal daran erfreut. ;-) 
Das sind übrigens so viele Geschenke, weil er auch so viele Kinder dorthin einladen durfte. 


Vormittags schnell das Essen vorbereitet und gleich mal die Rohkostreste vom Kindergeburtstag verarbeitet. Sehr praktisch!


 ...immer zwischendurch zum Himmel schauend, aber es bleibt wohl bei einem ganz typischen
April-Tag...Regen, Trocken, Wolken, blauer Himmel..nur die Sonne lässt sich noch bitten.


 Mittags, als der Osterjunge wieder zur Schule musste, noch schnell Wasserkisten für den Kindergarten besorgen und hinbringen...


 ...und mit der Schneggi noch für uns ein paar Kleinigkeiten aus dem Supermarkt besorgen. Im Eingang diese tolle Gondel entdeckt und Schweiz-Sehnsucht bekommen....


..und ENDLICH die Sonne entdeckt...gleich mal unser neustes Fensterbild als Schattenspiel entdeckt...


...und noch ruckzuck die "Wisch-Räume" gewischt...sieht doch gleich viel besser aus.


Als wir am frühen Abend noch gemütlich am Tisch zusammensaßen, kam die Sonne raus...


...und schenkte uns einen herrlichen Regenbogen direkt vor unserem Fenster!




So war er, der 12. April. :-)

 
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